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Am Freitag den 07.11.2014 findet um 19:30 Uhr die Jahreshauptversammlung der FWG/UWG Gundremmingen im Gasthof Ochsen statt.


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EURO Resolution der FREIEN WÄHLER 16.06.2012


EURO-Resolution der FREIEN WÄHLER

 

Eingebracht von: Bundesvorstand, Landesvorsitzende aus: Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg,  Hamburg,
Niedersachsen, NRW, Sachsen, Sachsen-Anhalt

Für die Zukunft Europas: Nein zu „Rettungsschirmen“ und Zentralismus! 
Für eine währungspolitische Neuordnung nach Wirtschaftskraft! 

Die  FREIEN  WÄHLER  stehen  für  ein  demokratisches,  wirtschaftlich  solides
Europa  der  Bürger  und  Regionen.  Die  Politik  steht  in  Verantwortung  für
Frieden, Wohlstand und Demokratie.  

Wir  wollen  kein  unsolides  Europa  der  zentralen  Bevormundung,  in  dem  Neid  und  Zwietracht  gesät  werden.
Die  Grundbedingung  für  die  Einführung  des  Euro  war die  Eigenverantwortung  der  teilnehmenden  Staaten:
Niemand  darf  für  die  Schulden  anderer  Länder  in  Haftung  genommen  werden,  da  ansonsten  der  eigene
Antrieb für solides Wirtschaften entfällt und für Spekulanten ein breites Betätigungsfeld eröffnet wird. Dieser
Grundsatz der Eigenverantwortung muss wieder gelten! ESM und Fiskalpakt führen zur Vergemeinschaftung
der Schulden. Das ist Vertragsbruch!

Die FREIEN WÄHLER fordern deshalb aus Sorge um Europa Bundestag und Bundesrat auf, ESM und
Fiskalpakt abzulehnen!

Die Sorge um den Euro darf nicht weiter dazu missbraucht werden, eine Zentralisierung Europas gegen den
Willen  der  Bürger  voranzutreiben!  Europäische  Zentralregierung,  Bankenunion,  Fiskalunion  usw.  als
angebliche Mittel gegen die Eurokrise zerstören den europäischen Gedanken.

Wir fordern, die Ursachen der Eurokrise gezielt zu lösen: Konsum auf Pump muss wieder ersetzt werden
durch  Eigenverantwortung  und  Hilfe  zur  Selbsthilfe.  Staaten,  die  massiv  gegen  gemeinsam  vereinbarte
Grundsätze verstoßen, sind in der Eurozone nicht richtig aufgehoben und sollten im Bedarfsfall zur eigenen
Währung  zurückkehren.  Solidarität  darf  nicht  missbraucht  werden!  10  der  27  EU-Mitgliedsstaaten  gehören
der Euro-Zone nicht an. Damit ist die Euro-Zone in ihrem derzeitigen Zuschnitt nicht unverrückbar.

ANZUSTREBEN  IST  EINE  WÄHRUNGSPOLITISCHE  NEUORDNUNG  DER  EU-LÄNDER  IN
WÄHRUNGSGEBIETE  ENTSPRECHEND  IHER  WIRTSCHAFTSKRAFT –  BISHERIGE  NICHT-EURO-LÄNDER EINGESCHLOSSEN.

Ziel  muss  es  sein,  den  Ländern  mit  schwächerer  Wirtschaftsleistung  eine  bessere Wettbewerbsfähigkeit  zu
ermöglichen,  damit  sie  wieder  selbst  ökonomisch  auf die  Füße  kommen können.  Zugleich  soll  die  Kraft  der
Staaten mit erfolgreicheren Kennziffern erhalten werden. 
Für EU-Staaten,  welche die Euro-Kriterien erfüllen, muss die Eurozone wieder so attraktiv werden, dass sie
beitreten wollen. Das ist derzeit nicht der Fall – der größte Beweis für die falsche „Bewirtschaftung“ des Euro!
Neben  dem  unsoliden  Wirtschaften  in  den  Euro-Krisenländern  sind  auch  die  Spekulationsexzesse  der
Finanzmärkte Mitverursacher der Krise. 

Die FREIEN WÄHLER fordern auch hier die Grundsätze der sozialen Marktwirtschaft ein: Jeder ist für
sein  wirtschaftliches  Handeln  selbst  verantwortlich.  Der  Steuerzahler  darf  nicht  weiter  für  die
Spekulationsunfälle der Manager in Haftung genommen werden! 

Das  System  der  „systemrelevanten  Banken“  muss  durchbrochen  werden.  Investment-  und  Kundengeschäft
sind  zu  trennen.  Mehr  Eigenkapitalhinterlegung  ist  zu  fordern,  Managerhaftung  ist  einzuführen!  Die
Finanzmärkte  müssen  soweit  reguliert  werden,  dass  sie  die  Realwirtschaft  nicht  weiter  gefährden.  Auf
diesen  Grundsätzen  arbeiten  die  FREIEN  WÄHLER  für  die  Wiederbelebung  der  positiven  Idee  von
Europa: für Frieden, Wohlstand und Demokratie!

Geiselwind, 16. Juni 2012