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Jahreshauptversammlung

Am Freitag den 07.11.2014 findet um 19:30 Uhr die Jahreshauptversammlung der FWG/UWG Gundremmingen im Gasthof Ochsen statt.


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Bericht aus der GZ vom 09.02.2012 GuD

Lieber ein GuD anstelle von Windrädern

Gundremmingen diskutiert über Windkraft. Eine Entscheidung fällt aber erst in der kommenden Woche

 

Gundremmingens Gemeinderäte halten gar nichts von Strom erzeugenden Windrädern auf dem Hochplateau. Sie stimmten zwar noch nicht über ihre offizielle Stellungnahme ab – das soll kommende Woche in öffentlicher Sitzung geschehen –, aber sie erwärmten sich in kurzen Statements für Windkraftanlagen im Talbereich. Am liebsten in der südöstlichen Gemarkung, wo die Gemeinde Holzheim beginnt und ein Badesee zur Einkehr einlädt. Noch lieber hätte Bürgermeister Wolfgang Mayer ein GuD in der Nähe des Atommeilers mit seinen kompletten Anlagen zur Erzeugung und Weiterleitung von Strom.

Ein gasbetriebenes Dampfkraftwerk, wie es auf dem ehemaligen Leipheimer Flugplatz vorgesehen ist, wäre das Gundremminger Nonplusultra in Sachen örtliche Energiewende. Sobald die Atomstromschmiede dichtmacht, sollten die Landkreise Günzburg und Dillingen sowie die Gemeinden Gund-remmingen und Holzheim ein solches GuD-Projekt starten, damit genügend alternative Energie produzieren und außerdem hoch qualifiziertes Personal der Stromerzeugung halten, sagte Mayer.

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Diplom-Geograf Peter Wolpert vom Büro Kling Consult untersuchte in seinem Vortrag zuerst die am meisten diskutierte Hochfläche im äußersten Süden Gundremmingens hin zu den Gemarkungen Baumgarten, Mönstetten, Dürrlauingen und Offingen/Schnuttenbach. Dort erwarteten Fachleute auf sechs Hektar eine Windgeschwindigkeit von 5,75 bis 6 Meter pro Sekunde und wollten dort zwei bis vier Windräder zulassen. Durch Gundremminger Brille wären Windräder dort, so die Bürgermeister Wolfgang Mayer und Alfred Herrmann, Gift: „Wir schneiden auf diese Weise die Wohnbebauung dort radikal ab.“ Und der vielfach kritisierte Mindestabstand zur Wohnsiedlung mit 800 Metern ließe wenige Windkraftanlagen zu. Mayer warb für das landschaftlich „schöne Gundremminger Plateau, benützt von unseren Spaziergängern“.

Peter Wolperts Blick schweifte dann ins Tal. Hin in Richtung Markt Aislingen, Gemeinde Holzheim. Auch dort müssten „zusammenhängende Flächen“ ausgewiesen werden. Der Experte kam auf 22 Hektar, genutzt von mindestens zwei bis drei Windkraftanlagen. „Die stören Badegäste nicht“, bewertete der Bürgermeister das noch schwebende Projekt, das auf dem Plangebiet Augsburg-Westliche Wälder zu stehen käme.

 

Zum Artikel der Günzburger Zeitung (externer Link)